15./16. September 2018

Garda Trentino SUP Longa Marathon Cup

Torbole, Gardasee, Italien


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SUP Alps Trophy: Italien-SUPer dominieren Garda Trentino SUP Longa Marathon

Perfekter hätte es Mitte September am Gardasee für die knapp 60 Paddler am Gardasee kaum laufen können. Ein Traumwetter schon am ersten Tag mit Wind und Welle für ein actiongeladenes Beach Race, am zweiten Tag fast Windstille für das Long Distance. Und eine Kulisse, von der so mancher Gardasee-Erstpaddler gar nicht mehr aufhören wollte zu schwärmen. Dazu bot der Circolo Surf Torbole eine Orga, an der es kaum etwas auszusetzen gab. Sieht man mal von den von RRD mal wieder zu kurzen Beach-Race-Boards ab, statt 12’6’’er wurden zum zweiten Mal 10’4’’er geliefert, dafür waren sie aber diesmal mit 34’’ überbreit.

Das freute so manchen Paddler, denn der Südwind Ora sorgte mit knapp fünf Windstärken und einer beachtlichen Welle zumindest nach dem etwa 200 Meter langen Upwind auf dem Rückweg zum Strand für Surffeeling, das vor allem das italienische Siegertrio Filippo Mercuriali, Bruno Capaprella und Davide Ionico bis zum Strand auskostete. Peter Bartl (AUT) und Georg Schöpf (GER) sowie Alessandro Sapigni mussten im Finale der Herren schon etwas abreißen lassen.

Dagegen schafften es die Österreicherinnen Laura Bartl und Marion Seebauer in allen drei Wettfahrten der sechs Damen auf Platz eins und zwei einzulaufen, ebenso wie die junge Italienerin Sofia Stocca auf Rang drei.

Shit happens, durch einen technischen Defekt in der Kläranlage von Arco gerieten über den Fluss Sarca Verunreinigungen in den westlichen Gardasee, ein Schwimm-, Windsurf- und SUP-Verbot vor Riva verhinderte den geplanten 10-Kilometer-Long-Distance-Kurs von Torbole nach Riva um die malerische Burg „Rocca“ und zurück. Kurzfristig wurde umgelegt, nach dem Beachstart ging’s nur bis zur Sarca, dafür aber dann weit in den Süden bis zum Corno di Bo, nach Torbole zurück und ins Ziel vor dem CST. Wie im Beach Race beherrschte ein „Italo-Trio“ das Rennen, diesmal gewann nach 8,65 Kilometer Caparella vor Ionico und Mercurliali. Peter Bartl auf Rang vier, zwei Deutsche mit Maui Sach (7.) und Michele Capizzi (10.) ganz stark. Dazwischen lag noch ASF-Manager Christian Taucher (8.) aus Österreich.

Eindeutig in österreichisch-deutscher Hand blieb das zwölfköpfige Damenfeld, nach hartem Zweikampf konnte Laura Bartl mit zwei Sekunden vor Noelani Sach gewinnen. Marion Seebauer (AUT) als Dritte vor der Münchnerin Marion Rappl folgten kurz dahinter.

Wie 2017 gab es auch in diesem Jahr neben Sachpreisen wieder reichlich Preisgeld (3000 Euro), CST-Präsident Armando Bronzetti und Race Director Alois Mühlegger kündigten für nächstes Jahr eine Fortsetzung an, dann im Oktober (12./13.10.) als „Grande Finale“ der SUP Alps Trophy sowie der Italian SUP League.

 

Foto: MOAN PHOTO

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