28./29. April 2018


SUP Festival Kalterer See, Südtirol, Italien

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SUP Festival Kalterer See:

Peter Weidert und Marion Rappl ganz vorne beim Saisonstart der SUP Alps Trophy

Da kann ein Veranstalter noch so früh seinen Termin festlegen, wenn gleichzeitig Rennen in Italien, Österreich und Deutschland laufen, dann drückt das die Starterzahlen nicht unbedingt nach oben. Und wenn dann noch im April Hochsommer in ganz Mitteleuropa dazukommt, paddelt doch jeder lieber vor der eigenen Haustüre.

Beim SUP Festival am Kalterer See trat diesmal ein kleines, aber qualitativ hochwertiges Feld mit 36 Paddlern aus immerhin sieben Nationen an, darunter auch Tommaso Pampinella, der am Tag vorher noch bei den „Florence Paddle Games“ Rang zwei in der italienischen WM-Qualifikation 12’6’’ in Florenz schaffte. Beim 10,3 Kilometer langen Long Distance am Kalterer See konnte sich der Italiener hinter Hermann Husslein (Thailand) und dem deutschen Sieger Peter Weidert auf Rang drei platzieren. Zuerst war’s auf spiegelglattem Wasser noch ein Dreikampf, dann zogen die beiden LightCorp-Teamrider das Tempo nochmals an, im Sprint nach drei Runden legte Weidert nochmal zu und ging nach 1:00:46 Std. mit zwei Sekunden Vorsprung vor Husslein ins Ziel. Dahinter folgten Pampinella und zwei „Oldies“, Lorenzo Marchetti (Sieger Ü40) lief vor Konditormeister Arnd Dünzinger aus Garmisch (Sieger Ü50) ein.

Mit deutlichem Vorsprung sicherte sich Marion Rappl aus München Platz eins und Preisgeld, das internationale Damentrio auf dem Stockerl ergänzten Andrea Kämmerer (CZE) und die österreichische Nachwuchshoffnung Miriam Gasperl.

Schon am Vortag zeigten die SUPerCrosser, wie actiongeladen dieser Sport sein kann. Mit gewagtem Sprungstart vom Steg auf die iSUP-Boards, dann mit rasanten Turns um vier Bojen, SUP verspricht bei kurzen knackigen Heats richtige Spannung und Dramatik. Das gefiel auch den zahlreichen Zuschauern, die direkt von der Terrasse oder noch hautnaher vom Steg des See-Freibades „Gretl am See“ das Geschehen moderiert bekamen. Hermann Husslein vor Georg Schöpf, Jan Mönch und Michaele Capizzi lautete der Einlauf des finalen Heats.

Bei hochsommerlichen 27 Grad Luft und schon 20 Grad im Wasser nutzten viele Besucher auch die kostenlosen Testmöglichkeiten von SUP-Boards und Paddel, die Aussteller JP-Australia anbot. Und als nach den SUP-Rennen plötzlich starker Wind aufkam, schwang sich der ein oder andere auf den Windsurfer, um neben der gleichzeitig stattfindenden Segelregatta über den Kalterer See zu toben.

SUP Festival Kalterer See 2017

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